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Ein versuchter Raub mit Todesfolge scheidet aus, wenn das Ziel, die Beute zu erlangen, aus Sicht des Täters im Zeitpunkt der tödlich wirkenden Gewalteinwirkung nicht mehr erreicht werden kann.
BGH, Urteil vom 24.04.2019
Der illegale Erwerb und Besitz einer Waffe kann durch Notwehr gerechtfertigt sein.
BGH, Urteil vom 20.02.2019
Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage beschäftigt, ob eine vollendete Hehlerei vorliegt, wenn der Täter einen gestohlenen PKW an einen nicht öffentlich ermittelnden Polizeibeamten verkauft.
BGH, Urteil vom 03.05.2019
Wann liegt eine Verdeckungsabsicht vor? Tötet der Täter das Opfer, weil er dadurch eine vorausgegangene Straftat verdecken möchte, liegt ein Mord in Verdeckungsabsicht vor.
BGH, Urteil vom 06.06.2019
Kann ein Mord aus Mitleid ein Heimtückemord sein? Im vorliegenden Fall tötete ein Mann seine schwerkranke Ehefrau im Schlaf, um ihr ein Leben im finanziellen Ruin zu ersparen, der dem Ehepaar aufgrund der Spielsucht des Ehemannes sowie dem Verlust seiner Arbeitsstelle drohte.
BGH, Urteil vom 19.06.2019
Wann liegt psychische Beihilfe vor? Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage beschäftigt, wann ein Angeklagter, der während einer Straftat lediglich passiv bleibt, Beihilfe leistet oder gar Mittäter ist.
BGH, Urteil vom 05.06.2019
Die objektive Förderung der Tat ist zwingend erforderlich.
BGH, Urteil vom 18.06.2019
Ein Arzt, der bei der Selbsttötung zweier Frauen durch die Einnahme von Medikamenten anwesend ist und nach dem Eintritt der Bewusstlosigkeit keine Hilfemaßnahmen einleitet, ist nicht ohne Weiteres wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 03.07.2019
Die bloße Anwesenheit am Tatort kann unter bestimmten Voraussetzungen psychische Beihilfe sein.
BGH, Urteil vom 17.05.2018
Wann wird das Notwehrrecht des Angegriffenen eingeschränkt? Ein pflichtwidriges Vorverhalten des Angegriffenen kann sein Notwehrrecht einschränken, wenn dieses bei vernünftiger Würdigung aller Umstände im konkreten Fall den folgenden Angriff als eine adäquate und voraussehbare Folge seiner Pflichtverletzung erscheinen lässt.
BGH, Urteil vom 26.06.2018
 
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