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Wann liegt eine Zwangslage vor? Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass eine Zwangslage im Sinne des Wuchertatbestands in der Regel bereits dadurch vorliegt, dass das Opfer sich aus seiner Wohnung ausgesperrt hat.
BGH, Urteil vom 16.01.2020
Strafvollzugsbedienstete haben sich nicht wegen fahrlässiger Tötung strafbar gemacht.
BGH, Urteil vom 26.11.2019
Im vorliegenden Fall beschäftigte sich der Bundesgerichtshof mit der Beweiswürdigung beim untauglichen Versuch.
BGH, Urteil vom 06.02.2020
Wann liegt ein bedingter Tötungsvorsatz vor? Grundsätzlich erfordert der bedingte Vorsatz (auch Eventualvorsatz), dass der Täter den Eintritt des tatbestandsmäßigen Erfolgs als mögliche Folge seines Tuns wahrnimmt (Wissenselement) und den Taterfolg gleichzeitig billigt bzw.
BGH, Urteil vom 25.03.2020
Wann ist die Versuchsgrenze beim Einbruchsdiebstahl überschritten? Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Versuchsschwelle beim Einbruchsdiebstahl in der Regel schon mit dem Beginn des Einbrechens, Einsteigens oder Eindringens überschritten wird.
BGH, Urteil vom 28.04.2020
Ist eine Amtsanmaßung ein eigenhändiges Delikt? Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat sich im vorliegenden Fall mit dem Deliktstypus der Amtsanmaßung gemäß § 132 Var.
BGH, Urteil vom 14.04.2020
Wann liegt ein freiwilliger Rücktritt vor? Nur ein freiwilliger Rücktritt des Täters von einer Straftat wirkt sich strafbefreiend aus.
BGH, Urteil vom 15.04.2020
Wann liegt tätige Reue beim erpresserischen Menschenraub vor? Die Strafe für einen erpresserischen Menschenraub kann gemildert werden, wenn der Täter sein Opfer in dessen Lebenskreis zurückgelangen lässt und zudem auf die erstrebte Leistung verzichtet.
BGH, Urteil vom 24.03.2020
Wann ist ein Versuch fehlgeschlagen? Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein fehlgeschlagener Versuch in solchen Fällen anzunehmen, in denen der Täter nach Misslingen des zunächst von ihm vorgestellten Tatablaufs feststellt, dass er die Tat mit den bereits eingesetzten oder naheliegenden Mitteln nicht mehr vollenden kann.
BGH, Urteil vom 29.01.2020
Die Vornahme von äußerst gefährlichen Handlungen spricht zwar für einen eventualen Tötungsvorsatz, lässt aber nicht zwingend auf diesen schließen.
BGH, Urteil vom 23.01.2020
 
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