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Maßgeblich beim Versuch ist die Vorstellung des Täters.
BGH, Urteil vom 14.01.2020
Wann liegt eine unrechtmäßige Bereicherungsabsicht vor? Der subjektive Tatbestand der Erpressung erfordert, dass der erstrebte Vermögensvorteil objektiv rechtswidrig ist und der Täter diesbezüglich Vorsatz hatte.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 19.12.2019
Ein Verbotsirrtum muss stets unvermeidbar sein.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 17.12.2019
Wann ist ein Tatmotiv als niedrig einzustufen? Ein Mord erfolgt aus niedrigen Beweggründen, wenn diese nach allgemeiner sittlicher Wertung auf tiefster Stufe stehen und deswegen besonders, das bedeutet in deutlich weitreichenderem Maße als bei einem Totschlag, verachtenswert sind.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 12.11.2019
Uneinsichtigkeit darf sich nur unter bestimmten Voraussetzungen strafschärfend auswirken.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.12.2019
Wann liegt eine Wegnahme von unauffälligen, leicht beweglichen Gegenständen vor? Ein Raub erfordert die Wegnahme einer fremden, beweglichen Sache durch den Täter.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.09.2019
Ein Rücktritt muss nicht aus sittlich billigenswerten Motiven erfolgen.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.01.2020
Wann liegt bedingter Tötungsvorsatz vor? Grundsätzlich erfordert der bedingte Vorsatz, dass der Täter den Eintritt des tatbestandsmäßigen Erfolgs als mögliche Folge seines Handelns erkennt (Wissenselement) und er den Taterfolg gleichzeitig billigt bzw.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 15.01.2020
Der Rücktrittshorizont kann nachträglich korrigiert werden.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 17.12.2019
Diebstahl und das Fahren ohne Fahrerlaubnis können zueinander in Tateinheit stehen.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 27.11.2019
 
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